Anspruch

Die Albrecht-Haushofer-Schule soll ein Ort sein, an dem Schule erlebt wird, wo alle Beteiligten das Schulleben wie selbstverständlich in den Tagesablauf intergrieren. Wenn das positive Empfinden im Schulalltag überwiegt, können unsere Angebote, Projekte und Konzepte, die Bindung an die Schule verstärken und dazu führen, dass soziale Kompetenzen erworben und eingebracht werden.

Selbstverständlich legen wir Wert darauf, dass sich alle gegenseitig achten und mit dem gebotenen Respekt begegnen.

Dies bedeutet aber auch ein ständiges Bemühen und Einüben dieser Werte. Das Gespräch mit dem Schüler/der Schülerin spielt dabei eine zentrale Rolle und Ordnungsmaßnahmen kommen nur dann zum Tragen, wenn alle Bemühungen nicht zur Einsicht oder zur Verhaltensänderung führen.

Die Schulordnung gibt für den Schulalltag die Orientierung vor, denn ohne Regeln geht es nicht. Unsere Mediatoren – besonders geschulte Schüler und Schülerinnen – unterstützen uns dabei und tragen ganz wesentlich dazu bei, daß sich unser Konzept zur Konfliktlösung bestens bewährt hat.

Wir, Eltern und andere Erziehende wissen, daß sich Ihre Kinder während ihrer Zeit in der Sekundarschule weiterentwickeln. Die Pubertät mit dem ständigen Auf und Ab der Gefühle, aber auch Streit – aus der Sicht von Erwachsenen oft um Nichtigkeiten – sind typisch für diese Lebensphase. Umso wichtiger sind unsere Streitschlichter, die die Kontrahenten mit dem Ziel zusammenbringen, eine Lösung des Problems zu finden und ein verträgliches Miteinanderleben wieder zu ermöglichen. Solche Konzepte gehören zu unserer Vorstellung von Schule als Lebensraum, wobei Fördern und Fordern, Hand in Hand gehen, so wie es in unserem Leitbild formuliert ist. Ein harmonisches Schulleben kann eben nur dort gedeihen, wo alle Beteiligten Verantwortung dafür übernehmen und bereit sind, die Werte und Anforderungen, die im Leitbild aufgeführt sind, mitzutragen. Schließlich liegt es doch im Interesse aller, für unsere Schüler und Schülerinnen das im Leitbild erklärte Ziel zu erreichen.